Die EU hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Bis 2040 müssen die Treibhausgasemissionen um 90 Prozent gegenüber 1990 reduziert werden. Eine besondere Regelung erlaubt der Union, 5 Prozentpunkte dieses Reduktionsziels durch Klimaschutzmaßnahmen außerhalb ihrer Grenzen zu erreichen. Diese Vorgabe ist seit Ende 2025 gesetzlich verankert und wirft eine zentrale Frage auf: Wie lässt sich internationale Klimafinanzierung so gestalten, dass sie tatsächlich wirksam ist und keine negativen Anreize schafft?

Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat eine innovative Lösung entwickelt, die diese Herausforderung adressiert. In einem neuen Policy Paper schlagen die Forschenden um Ottmar Edenhofer, PIK-Direktor und Vorsitzender des EU-Klima-Beirats, ein leistungsbezogenes Förderfondsystem vor. Dieses Instrument weicht bewusst von traditionellen Klimafinanzierungsmodellen ab, weiterlesen.